Only the ace of hearts can save now.

Zu Weihnachten bekam ich von meinem Vater eine Konzertkarte geschenkt für Chris Rea. Ohne unhöflich erscheinen zu wollen, fragte ich ihn letzten Endes dann doch „Wer ist das?“. Aus dem einfachen Grund, dass ich nicht drauf kam, um wen es sich hierbei handelte. Auch Youtube half mir nicht weiter, ich erkannte zumindest keiner seiner Lieder wieder.

Heute war es dann soweit. Ich ging mit meinen Eltern zu einem „Alte Leute Konzert“ (O-Ton Dad). Meine Erwartungen habe ich sehr gering gehalten, da ich ihn auch nicht mal kannte. Ich würde sogar durchaus behaupten, ich hielt sie leicht ins Negative. Ich erwartete sozusagen, kaum junge Leute dort zu sehen und meine Befürchtung war, ich sei die Einzige. War ich jedoch nicht, es waren noch andere mit ihren Kids da. Die viel jünger waren. Und ein paar so grob in meiner Altersklasse waren auch da.

Es war eine sehr schlichte Bühnenshow. Nicht zu viel. Einfach ein paar Lichteffekte (Scheinwerfer), im Hintergrund war eine Leinwand über die Bilder und Videos liefen. Natürlich war es auch nicht zu wenig.
Begonnen wurde mit einem Video. Erst waren wir im Weltall, mit Blick auf die Erde. Dann zoomte das Bild immer näher, wir sahen einen Satelliten, zoomte sie weiter näher ran, Italien. Weiter ging es dann auf einen Ort zu, am Ende sind wir auf einem Haus gelandet. Dann kamen die Band und Chris Rea natürlich. Person für Person ging ein Scheinwerfer an.
Zu Beginn fand ich die Instrumente ein wenig zu laut, sein Gesang war nicht so gut zu hören. Sie haben das aber dann nochmal geändert. Chris Rea tänzelte auf der Bühne ein wenig rum – das sah sehr genial aus. Am liebsten hätte ich das ja mal aufgenommen. Er beherrscht seine Gitarre verdammt gut. Dafür verwendet er keine Picks, sondern er zupft. Dabei gleitet er mit seinen Händen nur so von oben nach unten. Seine Stimme hat mich auch begeisert, so eine schön rauchige, kratzige.
Das Konzert ging 1 3/4Stunde. Von 20Uhr an, bis halb zehn spielte er. Die letzte viertel Stunde standen dann alle und er brachte noch Zugaben.Wie man merkt, ich war positiv überrascht, und es gefiel mir. Mitunter tänzelte selbst ich ein wenig rum. Tänzeln, weil man das wirklich nicht Tanzen nennen kann, was ich da mache. Aber auch nur ein wenig. Wenn ich mir dafür mal nicht zu doof vorkam. (Wir saßen in der 17. Reihe. Dahinter war ein Gang, auf den dann die nächsten Reihen folgten.)

Mittlerweile kann ich auch wieder hören.

(Ein Danke geht an meine Beste für „Picks“, und eins an Paige für „Scheinwerfer“. Der Artikel ist nach dem Konzert verfasst, da war denken nicht so ganz möglich.)

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