Schmitzpiepe.

Gestern war es endlich so weit. Der 09.11. war da. Ralf Schmitz war in Magdeburg. Mit seinem Programm „Schmitzpiepe“.

Der Abend war so herrlich!
Als erstes kam er nur in Unterwäsche auf die Bühne geflitzt und „meckerte“ das noch nichts aufgebaut sei. Er baute also auf, und zog sich dabei auch an. Aus dem Publikum hat er sich auch schnell noch eine Verstärkung gesucht, und es war ratzfatz aufgebaut.
Als nächstes machte er eine kurze kleine Fragerunde, um sein Publikum ein wenig kennen zu lernen.
„Machen Sie mal eine typische Handbewegung ihres Berufes.“ Der Herr zeigt den Zeigefinger. „Lehrer!“ – „So ähnlich.“ – „Was sind se?“ – „BRIEFKASTENLEERER“. Das war wirklich der Lacher schlechthin des ganzen Abends. Das kam immer wieder mal. „Briefkastenleerer.“ Weil nicht nur das Publikum sich nicht mehr vor Lachen einbekam, sondern auch Herr Schmitz nicht. Gefühlt haben wir wirklich so 5-10Minuten gebraucht. Da eben so das typische passierte. Einer lacht, kann nicht aufhören, die anderen müssen mitlachen. Kaum hatte sich einer beruhigt, ging es bei dem anderen wieder von neuem los.
Er erzählte darauf hin ein wenig von seiner Mama, und zeigte Fotos dazu. (Immer mit einem schönen X oder mit einem Pfeil wurde der liebe Sohn makiert.) Ausserdem schenkte er seiner Mama ein Handy. Dazu zeigte er die SMS die sie ihm so geschickt hat. Am Besten war die SMS, als er ihr ein neues mit T9 schenkte.
„Liebe Grüße aus Kondom. Wir sind in „ole toyo“. Total voll. Sara hat keinen anal mehr. Ficken Kurs. Mama“ Was T9 so schönes zaubert.
Dank des Publikums musste er auch eine Pornogeschichte erzählen. Er wollte, das ein Märchen ausgesucht wird, und dann ein Genre. So kam Rotkäppchen und eben Porno zustande. War auch wirklich verdammt amüsant.
Dann erzählte er ein wenig von seinem Cousin und sang für Berufe ein paar Lieder.
Unter anderem sang er dem Netzger ein Lied. „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.“ Oder dem Chirurgen, „Tausend Mal berührt, tausend Mal ist nix passiert“. Dem Busfahrer hat er auch ein Lied gesungen, und einem Frisör, und einem Gerichtsmediziner. Allerdings komme ich bei denen schon gar nicht mehr auf die Texte. Andere Berufe und die Lieder dazu fallen mir auch gar nicht mehr erst ein.
Wieder mit Hilfe des Publikums: ein Ort für ein erstes Treffen. Dazu holte er sich eine Dame auf die Bühne und mit ihr hatte er dann sein Rendevouz auf einem Friedhof. Sobald vom Tontechniker ein Piepton kam, mussten sie es anders machen. Es war auch der totale Angriff auf die Lachmuskeln.
Er erzählte dann ein wenig von seinem Onkel und seinem Strebergarten, und dem Nachbarn Herr Heiler. Dazu las er auch aus der Gartenverordnung 2011 vor.
Während der Pause waren Zettel auszufüllen mit Fragen, die man schon immer mal stellen wollte. Einfach so, nicht speziell an ihn. Diese wurden dann verwendet als er eine Geschichte erzählte.
Da kam auch so ein Brüller, der echt extrem passte. Er spielte eine Szene nach, in der sich Mann und Frau stritten. Wegen der Nachbarin. (Ja, wir waren ein einfallsreiches Publikum.) Die Frau hatte ein Tattoo über dem Popo. „Lust auf einen Dreier?“ Es war einfach zum Schießen.
Es folgte eine kleine Geschichte seiner Oma.
Darauf wurde eine Horrorgeschichte gespielt, und dazu holte er sich wieder eine Dame auf die Bühne, die dazu die Geräusche machen musste. „Omma im Sessel“ (Ja, wieder unsere Schuld.) Diese Dame hatte echt die genialsten Geräusche drauf. Statt eines Werwolfes, hatte diese Geschichte einen WERDACKEL. (Man sollte zu beginn den Titel reinrufen und noch ein Monster. Ich rief doch tatsächlich „Dalek“. Gut, das wir nicht so weit vorne saßen.)
Zur Zugabe machte er seine bekannte Nummer, die jedes Mal „aufgeführt“ wird. Herr Schmitz ist eine Puppe, und eine Person aus dem Publikum der Puppenspieler. Bei uns musste der werte Herr Holz hacken. Es sah so zum Wegkullern aus, vor allem wie er versuchte Herr Schmitz zum Laufen zu bekommen!
Am Ende des Abend kam er auch ins Foyer, schrieb fleißig Autogramme und machte Fotos. Ein sehr freundlicher Herr also. 🙂
(Weiterer Grund, warum es gut war, nicht vorne zu sitzen: Mein Lachen. Wahrscheinlich hätte es am Ende noch uns erwischt und wir hätten auf die Bühne gemusst.)
Ganz vergessen: Die Verkaufsshow nach den Geschichten mit der Mama. Es waren sehr interessante Waren.
Oh, und die Wartezimmergeschichte. Hatschi, Hust, Röchel, Hust, Hatschi, Stöhn. Und das alles im Takt zur Wartezimmermusik.

Man merkt, der Abend war sehr… unterhaltsam. Mein armer Bauch tat vor Lachen so weh. Meine Stimme ist auch ein wenig weg.
Fazit: WIR SIND NÄCHSTES JAHR AUF JEDEN FALL WIEDER DABEI! Nicht wahr, D.? 😀

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