Rocken auf dem Brocken.

Radio SAW verloste ein Hörerkonzert von Johannes Oerding. Ich dachte, ich mache einfach mal mit, da ich seine Musik doch schon eine Weile kenne, und er nicht, wie Radio SAW meinte, ein Newcomer ist. (Wer im Internet unterwegs ist kennt ihn halt schon. Und nicht erst seit dem Jemand wie dich Lied, dass sie jetzt immer im Radio bringen.) Das schrieb ich ihnen auch als Begründung, warum. „Er ist gar kein Newcomer, im Internet kennt man ihn schon länger. Ich würde ihn auch gerne mal live erleben.“ Ist jetzt nicht haargenau der Wortlaut, aber so in etwa. Und ich habe doch tatsächlich gewonnen! Ich fragte meine beste Freundin, auch wenn ich nicht wirklich mit einem Ja gerechnet habe, muss ich gestehen. (Normalerweise kein so großer Fan deutscher Musik.)
Am Freitag war es dann endlich soweit, es ging hoch auf den Brocken. Zum Hörerkonzert von Johannes Oerding. Wobei das an dem Tag auch irgendwie alles ein wenig verhext war. Als ich von Arbeit kam, ließ mich keiner die Spur zur Uni abbiegen. Also zischte ich nach Hause, packte die Friends Staffel ein und fuhr wieder zu ihr. Allerdings standen wir da schon im Tunnel. Es dauerte und dauerte, eh ich endlich zu ihr abbiegen konnte. Sie stand schon bereit und hüpfte ins Auto. Eigentlich wollten wir das bei ihr stehen lassen, und am nächsten Tag wieder abholen. Aus Zeitmangel fuhren wir dann damit aber zum Bahnhof. Waren uns aber noch nicht ganz sicher wegen abstellen, weil man das Auto nirgends 6 Stunden stehen lassen kann. Ich wollte hinten um das City Carre rum, am Bahnhof parken. (Papa hatten wir noch angerufen, ob er das Auto dann abholen kann, geht nur schlecht ohne Zweitschlüssel, haha.) Allerdings: Die Stadt hasste mich an diesem Tag! Es war hinter dem Carre gesperrt. Ich ganz frech gewendet, überlegt wo man sonst parken könne. Da ich die Schnauze voll hatte, frage ich D., wie lange man nach Wernigerode fahre, was unser Navi bzw. Google Maps sagt. Da Maps sagte, wir fahren nur anderthalb Stunden und ich die Nase voll hatte, fuhren wir also nach Wernigerode. Mit Auto. Meine erste lange Strecke. Wir haben alles gut „überstanden“, kamen sicher an.
In Wernigerode hieß es dann noch Schuhe umziehen und dann ab in die Harzer Schmalspurbahn! Die Fahrt hoch war auch sehr lustig, Nadine (die Moderatorin) kam mit Brockenkräuter rum und verteilte. Ich war jedoch die erste die Nein sagte. Und bewies dem Herr und den drei Damen neben uns, das ich auch ohne sehr unterhaltsam bin.
Oben angekommen gab es dann erstmal einen kleinen Snack. Womit sie sich auch wirklich Mühe gegeben haben. Chicken Wings, Wiener Würstchen, Gemüse in Blätterteig oder was auch immer das war, Chicken Nuggets und ein paar andere Kleinigkeiten. Ebenfalls einen Sekt als Begrüßung.
Dann begann endlich das Konzert.
Begonnen hat er mit „Und wenn die Welt“. Außerdem spielte er Erste Wahl, Nichts geht mehr, Magneten, Jemand wie dich, Einfach nur weg, Morgen, Zurück, Wo wir sind ist oben.. Das sind so die Lieder, an die ich mich jetzt zumindest entsinnen kann. Er genoss es laut seiner eigenen Aussage sehr, auch wenn wir eine kleine Truppe von 150Leuten waren. Er blicke nur in strahlende Gesichter, oder auf „schreiende“ laut singende Personen. Jeder einzelne von uns genoss einfach sein wundervolles Konzert. Er plauderte auch ein wenig aus dem Nähkästchen, was ihn noch ein Stückchen näher brachte. Er ist einfach natürlich, bodenständig finde ich. Er coverte außerdem „Backstreet Boys are back“ und machte ein Medley daraus, mit… Oh, auch vergessen. Während des Medleys kam er jedenfalls auch zu uns runter und legte eine kleine Tanzeinlage ein. Er ging dabei an D. und mir vorbei. O-Ton: „Er riecht so gut.“ Ich amüsiere mich immer noch gerne über den Satz und grinse erstmal. Wobei ich auch sehr neidisch bin, er lief vor meiner Nase auch lang. ABER DIE MUSSTE JA DICHT SEIN. Blöde Nase.
Nach dem Konzert gab er dann noch fleißig Autogramme und ließ sich fotografieren. Ich ließ mir den „Hörerausweis“ unterschreiben und nahm mir gleich noch ein Autogramm mit. Ein Foto habe ich mit ihm auch gemacht. Aber: NIE WIEDER SELFIES! Lieber von anderen Fotografieren lassen. Später machte ich einen „Deal“ mit D. Wir tauschten unsere Ausweise, da ich zwei Dinge hatte. Allerdings überlegte ich es mir dann nach 10 Minuten dann doch wieder anders, ich wollte den „VIP“/ Hörerausweis doch unterschrieben haben. Also stellte ich mich doch nochmal an und ließ ihn mir unterschreiben.
Kurz darauf ging es mit der Harzer Schmalspurbahn dann auch wieder runter. Ich hatte so mit der Müdigkeit zu kämpfen, ich hatte das Gefühl gleich einzuschlafen. Als wir dann jedoch heimwärts fuhren, ging es wieder. Ich fühlte mich relativ munter. Und wir kamen heile wieder Zuhause an.

Danke Diana, für 197Kilometer Abenteuer pur und für so viel Spaß. ♥
Danke an Johannes Oerding für dieses einmalige Konzert.

(P.S. Ich habe sogar das getan, was ich absolut nicht mag. Ich tanzte. Das ganze Konzert über. Es war einfach so eine super Stimmung und niemand konnte still stehen.)

Das Ende ist am Anfang leider nie vorhersehbar. *summ*
ALLES VERSPIELT, ALLES VERLOREN, ICH HAB ZU VIEL GESETZT, HAB ERST DICH UND DANACH MICH VERLETZT.
(Ja, richtig erkannt. Das Lied kann man auch nur lieben. So sehr.)
Gefühlvoll. Seuftz.
Zweite gefühlvolle Lied. Schnief.
Hach, haben wir schön „Ohohohohoho“ gesungen.
Meine Fresse, dieses Lied liebe ich mittlerweile auch so abgöttig. DIP DIP DIP DE DE DIP DIP DIP DE DE
Entschuldigt, ich kann es nicht sein lassen.
Wir haben da so schön mitgesungen.

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