Continuum.

Eine kleine Zusammenarbeit mit Malinchen.
Ich kann mich leider selten ausdrücken oder gar Argumente & Stichpunkte bilden. Aber ich werde auch ein wenig meinen Teil dazu beitragen. Hoffentlich.

“2077, meine Zeit, meine Stadt, meine Familie. Als Terroristen Tausende von Unschuldigen töteten, wurden sie zum Tode verurteilt, doch sie hatten andere Pläne. Eine Zeitreisegerät schickte uns 65 Jahre in die Vergangenheit. Ich will wieder nach Hause, aber ich weiß nicht, wohin ich zurückkehre, wenn sich die Geschichte verändert. Denn sie wollen die Gegenwart korrumpieren und kontrollieren, um die Zukunft zu gewinnen. Aber es gibt etwas, da haben sie nicht mit gerechnet – mich.”

Diese einleitenden Worte jeder Folge fassen die Rahmenbedingungen der Serie ziemlich gut zusammen:
Keira Cameron, in ihrer Zeit “Protector”, so etwas wie eine Polizistin, wird – mehr oder weniger – durch einen Zufall mit in die Vergangenheit gerissen, als Terroristen einer Gruppe namens Liber8 mit einem Zeitsprung ihrer Hinrichtung entkommen. Im Jahr 2012 plant Liber8 eine Revolution, um die Zukunft zu verändern, denn 2077 haben die großen Konzerne eine Vorherrschaft und dies gilt für sie zu verhindern. Keira befindet sich plötzlich im Kampf gegen den Terrorismus dieser Gruppe und findet 2012 Hilfe von zwei Seiten – einmal von dem Polizisten Carlos Fonnegra und von dem Computergenie Alec Sadler (zu dem ich später noch einmal kommen möchte).

Wieso sollte man Continuum unbedingt gucken?

1.) 2077 – diese fiktive Version einer Zukunft in einer Welt, deren Gegenwart 2012 ähnlich der Wirklichkeit ist, ist einfach brillant überlegt. Die Welt 2077 ist zum einen durch einen großen technischen Fortschritt, zum anderen durch die Macht einiger Großkonzerne bestimmt. Es wirkt befremdlich, dass plötzlich Konzerne eine so große Macht haben, dass sie sogar die Bürgerrechte einschränken können, doch die Erklärung in der Serie wirkt erschreckend realistisch: Der Staat war so tief verschuldet, dass er handlungsunfähig wurde – einige Konzerne gaben dem Staat das Geld, seine Schulden zu begleichen – und forderten für ihre Zahlen dieser hohen Geldsumme die Macht der Politiker ein. Es ist ein vollkommen fremdes politisches System, trotzdem wird gerade durch Keira und ihre Familie und Freunde deutlich, dass es noch immer Menschen wie wir sind, die dort leben.
Und trotz aller Fiktion stellt sich zumindest mir die Frage, ob nicht doch der eine oder andere realistische Gedanke dort drinsteckt. Ich meine, woher wollen wir wissen, wie die Welt 2077 sein wird?

2.) Die Charakter, insbesondere Alec Sadler – In unserer Gegenwart ist Alec 17 Jahre alt und in einem Wort wohl am besten als Nerd zu bezeichnen. Schon bei ihrem ersten “Zusammentreffen” in der 1. Folge wird schnell deutlich, dass seine Hilfe für Keira im Jahr 2012 so gut wie überlebenswichtig ist. Ob diese “Begegnung” so rein zufällig war, ich denke, da kann man mit Sicherhheit mit einem ‘Nein’ antworten, ohne dabei zu viel zu verraten. Denn wir lernen Alec auch 2077 als den Firmenleiter seiner eigenen Firma “Sadtech” kennen, nachdem er sich im Laufe der Jahre ein riesiges Imperium aufgebaut hat und Leiter eben dieser Firmen ist, die den Staat retteten bzw. retten werden.
Ich vermute, dass Alec der Schlüssel zu …. na ja, eigentlich allem in dieser Serie ist, denn er ist einer der ersten Charakter, den wir 2012 und 2077 kennenlernen und das macht ihn für mich zum interessantesten Charakter der Serie.
Mal abgesehen davon, dass Alec ohne Zweifel ein hochintelligentes Genie ist, überzeugt er auch noch durch seine uneingeschränkte Loyalität gegenüber Keira, einem ziemlich großen Mut und dass er gar nicht mal so schlecht aussieht, lässt sich auch nicht leugnen – im Jahr 2012, versteht sich. 😛

3.) Generell ist die Serie eigentlich ziemlich genial gemacht. Wie brillant das ganze Konzept dieser Serie durchdacht ist, finde ich, sieht man schon daran, dass z.B. jede Episode in ihrem englischen Originaltitel “Time” als Bestandsteil im Namen hat, in der zweiten Staffel ist es dann “Second”. (Ich hoffe ja insgeheim noch darauf, dass es noch so viele Staffeln geben wird, dass aus diesen Wörter irgendwann ein Satz oder so etwas ähnliches zu bauen ist, das ein Hinweis auf die Lösung geben wird… – vielleicht habe ich aber auch einfach zu viel Sherlock, Lost oder Fringe gesehen xD)

Mein Minibeitrag:
IMG_0808[1]
Zwischen Alec und Kagame gehört bei der Aussage eigentlich ein riesiges Fragezeichen hin, weil das nicht ganz klar ist.

Ich lehne mich möglicherweise weit aus dem Fenster, aber ich würde es… mit Cassia & Ky. Die Tribute von Panem. Godspeed verleichen. Wie Malin schon so schön schrieb: In der Zukunft liegt das Unbekannte. Man weiß nie, wie sie werden kann. Es ist und bleibt doch… unerklärlich. Es gibt so viele Möglichkeiten, was geschehen kann. Wer die Welt „übernimmt“. Unrealistisch ist das Ganze nicht unbedingt. Es wäre möglich.

Ausserdem denke ich, es vermittelt auch ein wenig den Eindruck, man sollte vorsichtig sein, wem man vertraut. Wer mit wem zusammenarbeitet, ist nicht immer erkennbar. Klar und deutlich. Ein gewisses Misstrauen sollte gegenüber allem sollte da sein. Nicht zu viel. Ein gesundes Maß.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: